Dienstag, November 14, 2006

Wir haben immer noch Tournee

Nach dem Auftakt des 2. Drittels im Magdeburger Riff mit ca. 130 Gästen (was für ein MITTWOCH!!) fuhren wir am Donnerstag nach Lüneburg. Das ist die Stadt, in der es scheinbar lediglich jungen Damen erlaubt ist, zu studieren. Das sollte unser Schaden jedoch nicht sein, und so wurde es ein rundherum gelungener Abend mit leckerem Frühstück (bei dem Mirko zum ersten Mal in seinem Leben auf einem fast echten Pony ritt - das dazugehörige Video gibts unter tino@14taegiganders.de) und einer wunderbaren Stadtführung am nächsten Tag.
Frohen Mutes ging es dann auf nach Wolfsburg ins Schlachthaus. Ein schöner Club mit schicker
Bühne und tollem Sound, wenn auch die vielen alten Wurstmachmaschinen, Ausbluträume (in einem davon schliefen wir tatsächlich) und Räucherkabinen ein mulmiges Gefühl bei allen hinterliessen (bei Björn handelte es sich dabei lediglich um Hunger...).Leider kamen nicht allzu viele Gäste, so dass wir heute davon überzeugt sind, dass in Wolfsburg einfach nur gearbeitet wird. Da wohnt gar keiner. Die Häuser und Wohnblocks sind nur Fassade, damit der Stadt nicht das Stadtrecht aberkannt wird, und Wolfsburg als Gewerbegebiet von Braunschweig gezählt wird...Nach einer ziemlich gruseligen Nacht stand morgens wie von Zauberhand das Frühstück da. Brötchen und vor allem Gehacktes...

Nunja...dann ging es zum letzten Konzert des zweiten Drittels: nach Dortmund.
Leider mussten wir uns a
ufteilen, da Chase the Dragon in einem Club unweit des Unseren spielten. Wir spielten in einem Schwulen- und Lesbenzentrum, leider wieder etwas wenig Publikum, dafür war das Bier mit 5,5% in 0,5 Liter Gebinden grandios. Ausserdem lud uns eine Zuschauerin für den nächsten Tag zu sich ins Cafe´ ein, um dort zu frühstücken.
In der gemeinsamen Bandwohnung gab es dann ein Wiedersehen mit Chase the Dragon und unserem Confidence-Records-Alex. Wir klauten
dem nebenan wohnenden australischen Liedermacher den Toaster(...es ist ja schließlich unser Land...hahaha), und bereiteten uns noch ein leckeres Nachtmahl. Das Frühstück war sehr lecker, und eine gute Entschädigung für die fehlende Sightseeing-Tour (man sagte uns mehrfach, Dortmund habe in dieser Hinsicht nichts zu bieten...).

Hach, waren das wieder tolle Tage. Man kann schwerlich beschreiben, wie viel Unsinn geredet, wieviel Musik gemacht, wieviel gelacht wird und wieviel uns das bedeutet. Vielleicht kann man sich davon aber auf den beigefügten Bildern ein Bild machen...

Jetzt freuen wir uns alle auf die nächsten (und leider letzten) 4 Konzerte, vor allem natürlich auf Haldensleben. Es wird uns ein Fest....